Kreuzweg

Schön, dass Du bei unserem digitalen Kreuzweg dabei sein möchtest. Vielleicht warst du schon einmal bei den Kar- und Ostertagen auf der Jugendburg, vielleicht aber nimmst du das erste Mal an einem Kreuzweg teil. Auf der Burg ist es normalerweise so, dass wir, an den Kar- und Ostertagen etwas mehr als 100 Jugendliche und Junge Erwachsene, uns um 15 Uhr aufmachen. Von der Burg aus über die Brücken durch den Garten und durch ein kleines Waldstück und den Ort Gemen wieder zurück. Und das in Stille. Auf unserem Weg erwarten uns jedes Mal ca. 7 Kreuzwegstation, die von unseren Teamer*innen gestaltet werden. Wir sind der festen Auffassung, dass „Kreuzigungen“ auch heute noch in unserem Alltag stattfinden, dass Menschen ungerecht behandelt werden, dass sie angefeindet werden, Gewalt erfahren oder unterdrückt werden. Und wir fragen uns, muss das sein? Jesus ist ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen teilweise für nichts und wieder nichts beleidigt, gemobbt oder schlimmeres werden. Jesus erträgt dieses Leid, um zu zeigen, dass Liebe stärker ist als Hass. Sein Wort – eine Liebeserklärung an das Leben.

Auch in diesem digitalen Kreuzweg haben sich unsere Teamer*innen Gedanken gemacht, wie man die Bedeutung der Stationen für das eigene Leben und die aktuelle gesellschaftliche Situation übersetzen kann. Wir haben uns von den Evangelien ansprechen lassen und möchten Dich damit mit reinholen in die Geschehnisse am Karfreitag. Jesus stirbt den grausamsten Tod, den es zu dieser Zeit gab. Die Lichtblicke auf seinem Weg sind wenige, aber es gibt sie.

Jede Station ist ein bisschen anders. 8 Leute haben daran gebastelt. Das heißt, sollte dir mal eine Station nicht gefallen, die nächste ist ganz anders. Du brauchst nur ein bisschen Zeit, eine stabile Leitung, wenn du magst Kopfhörer. Vielleicht möchtest du ja auch eine Kerze anzünden. Du kannst dir auch einen Tee oder Kaffee oder was auch immer dazunehmen. Wichtig ist, schaffe dir eine Umgebung, die dir guttut. Vielleicht möchtest du ja auch eine zweite Person an den Bildschirm holen. Auch das ist möglich.

An den Stationen erwarten dich Audios, Videos und kleine Aktionen. Auf den Seiten sind auch Medien von anderen Anbietern (hauptsächlich instagram, mentimeter und youtube) eingebaut. Das sind Formate, die wir auch in unserer Kursarbeit und bei unseren Jugendgottesdiensten einsetzen. Wir möchten Dich aber darauf aufmerksam machen, dass auch hier eine Verbindung zu den Servern dieser Programme hergestellt wird.

Wir möchten mit diesem Kreuzweg das ein oder andere auslösen und wachrütteln. Auf explizite Darstellung von Gewalt wird selbstverständlich verzichtet. Und trotzdem werden wir auf einem Kreuzweg mit dem Leid der Welt konfrontiert.

Jede Station kannst du mit einem Liedruf beenden. Du kannst auch gerne mitsingen. Der Liedruf „Was mich bewegt“ stammt von Franz-Thomas Sonka (Text) und Norbert M. Becker (Melodie und Text).

So, genug der Vorrede, oder? Klicke auf den Button und dann immer auf das Stationswort und beginne deinen digitalen Kreuzweg. Wir wünschen Dir eine geistreiche Zeit …

Start des Kreuzwegs